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24. Okt.

Sigillenmagie – So erstellt man seine eigene Sigille

Sigillenmagie ist leicht umzusetzen

Sigillenmagie ist leicht umzusetzen

Sigillenmagie gilt als eine besonders einfach anzuwendende Art von Magie. Hier werden wenig Hilfsmittel benötigt, zudem sind Anfertigung einer Sigille und ihre anschließende Wirkung selbst für Anfänger recht einfach zu verstehen und umzusetzen. Eine Grundvoraussetzung für das richtige Einsetzen ist die eigenständige Herstellung der Sigille und die nur einmalige Nutzung, denn anschließend ist sie wertlos und kann zerstört werden.

Runen-Magie für Einsteiger

Zur Erklärung für Einsteiger: Eine Sigille ist ein magisches Symbol, dass persönlichen Wünschen einen gewissen Nachdruck verleihen soll. Zur Herstellung können alle magischen Zeichen, Wörter, Buchstaben uns Symbole eingesetzt und miteinander verbunden werden. Sigillenmagie kommt ohne zusätzliche Rituale aus und zählt noch heute zu den wirkungsvollsten Runen-Zaubern überhaupt. Vergleichbar ist die Technik mit dem traditionsreichen Reiki, dessen Wirkung in magischen Kreisen nach wie vor unbestritten ist.

Herstellung einfach zu erlernen

Die Anfertigung der Sigille folgt recht einfachen Mustern. Der erste Schritt bezieht sich auf den Wunsch des Magiers oder der Hexe. Wichtig ist die volle Konzentration auf das Gewünschte und die damit einhergehende Reduzierung der Formulierung dessen auf ein prägnantes Wort. Der Wunsch sollte quasi als ein Begriff und ein klares Bild vor dem inneren Auge des Sigillen-Herstellers erscheinen. Dann wird das Wort niedergeschrieben, anschließend alle doppelten Buchstaben herausgestrichen. Aus “ARBEITSPLATZ” wird so beispielsweise “ARBEITSPLZ”. Nun entsteht aus der eigene Fantasie und Kreativität heraus die Sigille. Dazu werden die übrig gebliebenen Buchstaben grafisch zu einem Bild verarbeitet. Dabei bleibt wieder völlig freie Hand.
Ist die Sigille fertig, fehlt nur noch ein Mantra, dass ebenfalls aus den Buchstaben gebildet wird. Aus dem oberen Beispiel könnte dies “BALZSPRIET” oder eine ähnliche Laut-Kombination ergeben.

Übung macht den Meister

Nun stehen Sigille und Mantra zur Verfügung – Meditation und eine tiefes Besinnen auf sich selbst helfen beim Gelingen der Sigillen-Magie.
Sollte diese beim ersten Versuch nicht gleich funktionieren, nicht gleich entmutigen lassen. Sie kann immer wieder wiederholt werden, aber auch erneuert oder ergänzt werden, beispielsweise mit Teilen aus älteren Sigillen-Entwürfen.

© panthermedia.net/Marlene Windoffer

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09. Okt.

Was ist ein Medium und wie arbeitet es?

 

Meist lassen sich Geister nicht ohne Ritual locken

Meist lassen sich Geister nicht ohne Ritual locken

Möchte man mit übernatürlichen Mächten in Verbindung treten, so kann dies auf vielerlei Art und Weise geschehen. Viele Menschen nutzen Tarotkarten oder Kristallkugeln hierfür. Besonders begabte Menschen, im Volksmund auch ‘Medium’ genannt, brauchen allerdings keine Hilfsmittel, um mit jenseitigen Sphären in Verbindung zu treten. Heute spenden diese Menschen ihren Körper und dessen Funktionen, damit höhere Wesen in sie fahren und sich mitteilen können. In der Vergangenheit war das Verständnis von einer Person, die sich als ‘Medium’ verstand, jedoch ein wenig anders geartet. Vor allem der physikalische Aspekt spielte hier eine unweit größere Rolle. So zeichneten sich frühe Demonstrationen von spirituell begabten Medien vor allem durch physikalische Geschehnisse aus. Hier ging es um Klopfgeräusche und Materialisationen, die aus dem Jenseits mit Hilfe des Mediums in das Diesseits transportiert wurden. Besonders das 19. Jahrhundert war nicht einfach für derlei begabte Menschen. Gerade die Kirche trat den spirituellen Medien mit besonderer Skepsis entgegen. Dies führte dazu, dass auch unter der zu größten Teilen gläubigen Bevölkerung häufig Skepsis und Voreingenommenheit herrschte. In England kann der Argwohn gegenüber medial begabten Menschen namentlich an der ‘Society of Physical Research‘ festgemacht werden, die sich im Jahre 1882 gründete und es sich zum ausgewiesenen Ziel machte, gegen die vermeintliche Scharlatanerie der Medien und des Spiritualismus vorzugehen. Ein sehr berühmtes Medium aus jener Epoche ist Emmanuel Swedenborg. Desweiteren machte sich auch Andrew Jackson Davis einen Namen als hellsichtiger Mensch. Als so genanntes ‘Trance Medium’ wurde die Engländerin Emma Hardinge Britton weltberühmt. Eine traurige Berühmtheit erlangte auch Helen Duncan, die wegen ihren Fähigkeiten als letzte Frau als Hexe angeklagt und verurteilt wurde. Zwar herrscht gegenwärtig zwar immer noch Skepzis in Bezug auf Medien, solch barbarischen Zeiten sind jedoch glücklicherweise vorbei.

© panthermedia.net/ evdoha (Anna Yakimova)

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