Schlagwort: Kartenlegen

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22. Okt.

Vollmond: Guter Zeitpunkt zum Kartenlegen

Der Volldmond soll ein besonders guter Zeitpunkt sein, um sich die Karten legen zu lassen

Der Volldmond soll ein besonders guter Zeitpunkt sein, um sich die Karten legen zu lassen

Der Vollmond hat viele Verehrer. Ihm wird nachgesagt, er sei der Planet der Gezeiten und der Frauen. Auch Wölfe heulen ihn an, in Kneipen soll mehr getrunken werden oder viele Leute bringt er auch um den Schlaf. Kristalle und Steine kann er energetisch reinigen und wieder aufladen, und auf Pflanzen und Tiere hat er einen besonderen Einfluss. Manche glauben, dass Kräuter ihre volle Wirkung nur dann entfalten, wenn man sie bei Vollmond schneidet. Auch zu Vollmond geschnittenem Holz oder Haaren werden spezielle Eigenschaften nachgesagt.

Der Vollmond steht in dem Ruf, alles Lebendige zu beeinflussen, und oft ist man in diesen Nächten seinem Unterbewussten sehr nahe und kann nicht schlafen. Die unterbewussten Dinge drängen an die Oberfläche, und diese Tatsache kann man sich beim Kartenlegen zu Nutze machen. Der Vollmond setzt die natürlichen Schutzbarrieren, die unser Unterbewusstsein normalerweise im Verborgenen halten, sehr wirkungsvoll außer Kraft und ermöglicht daher interessante Einblicke in unser Seelenleben. Die wahre Natur des eigenen Ichs will in dieser Nacht zu Vorschein dringen und den Ton angeben. Daher nutzen spitzfindige Zeitgenossen diese Nächte dann auch, um sich die Karten legen zu lassen und manche tun dieses sogar ausschließlich in Vollmondnächten.
Sie haben erkannt, dass in einer derartigen Konstellation des Erdtrabanten die besten Ergebnisse zu erzielen sind. Natürlich nur, wenn man ehrlich mit sich selbst ist, und sich nicht davor scheut, die durch die Karten aufgedeckten Wahrheiten auch zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen. Die kraftvollen Energien der Vollmondnacht bringen Dinge zum Vorschein, von denen wir zuvor nichts geahnt hatten, und daher können uns diese Erkenntnisse auch überraschen und teilweise auch verunsichern.

Trotzdem kann man in anderen Nächten selten so viel im Gespräch mit den Karten erleben, wie in denen wir den Mond in seiner vollen Schönheit bewundern können.

© Artenauta – Fotolia.com

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09. Okt.

Mit Zigeunerkarten wahrsagen

Zigeunerkarten transportieren das Geheimnisvolle und Lebensfrohe des fahrenden Volkes

Zigeunerkarten transportieren das Geheimnisvolle und Lebensfrohe des fahrenden Volkes

Die Zigeunerkarten sind ein beliebtes Kartenorakel, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Im Gegensatz zu Tarotkarten haben sie ihre Wurzeln jedoch nicht in Spielkarten, da sie eigens für das Wahrsagen entwickelt wurden. Gegenwärtig wird der Zeitraum um 1890 genannt, wenn es darum geht, das erste Auftauchen dieser Karten zu benennen.

Kunstvoll gezeichneter Pragmatismus

Ein Zigeunerkartendeck umfasst 36 Karten, die jeweils von einer anderen Abbildung geschmückt sind. Ein internationaler Charakter kommt den Karten dadurch zu, dass die Bezeichnungen der Motive auf jeder Karte in sechs verschiedenen Sprachen vermerkt sind. Ähnlich wie bei den Tarotkarten gibt es auch bei den Zigeunerkarten eine große Anzahl an verschiedenen Decks, der Variantenreichtum ist nahezu unüberschaubar. Die Spannweite reicht hier von banalen Zeichnungen bis hin zu kunstvoll gefertigten Unikaten. Gerade in früheren Zeiten fehlte den Wahrsagern und Kartenlegern häufig das Geld, um sich eigene Karten zu kaufen. Pragmatisch wurden diese dann einfach selbst gezeichnet. Nicht zuletzt deswegen gibt es noch heute eine große Vielfalt bei der Ausgestaltung der einzelnen Motive. War eine Familie einmal in Besitz der kostbaren Karten, so wurden diese meistens familienintern weitergegeben.

Wenige Legungen überliefert

Das Gleiche gilt auch für die diversen Legetechniken. Dies diente natürlich auf der einen Seite zum Erhalt dieser Tradition, andererseits jedoch konnte sich diese durch die exklusive Weitergabe innerhalb der Familien kaum ausbreiten. Deshalb wird auch vermutet, dass viele Techniken der Kartenlegung leider dem Fortlauf der Zeit zum Opfer gefallen sind und schlicht vergessen wurden. Heute gibt es vor allem noch drei sehr beliebte Legearten: die Themenlegung, die Zufallslegung und die Tageslegung. Eine sehr beliebte Technik der Legung ist außerdem die so genannte ‘Große Tafel’. Wer nun nach einer alternative oder gar einer Ergänzung zu den Tarotkarten Ausschau hält, für den ist es sehr lohnend, sich mit den Zigeunerkarten auseinanderzusetzen.

© Anyka – Fotolia.com

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