Schlagwort: Rituale

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23. Okt.

Schwarze Magie

Schwarze Magie: Nicht greifbar, schwer zu erklären

Schwarze Magie: Nicht greifbar, schwer zu erklären

Schwarze Magie lässt uns ein Schaudern über den Rücken laufen. Doch wie funktioniert eigentlich ein schwarzmagischer Zauber? In erster Linie befasst sich die Schwarze Magie damit, Zauber zu entwickeln, die dem Anwender einen Vorteil verschaffen. Dabei geht sie relativ rücksichtslos vor.

Lebewesen quälen kann böse Folgen für den Magier haben

Doch die Schwarze Magie entwickelt sich auch weiter. Vieles, was noch in alten, überholten Büchern nachzulesen ist, gilt heute nicht mehr als zeitgemäß, wie etwa das Darbringen von Tieropfern. Beim Zaubern sollten keine Lebewesen geschädigt, gequält oder gar getötet werden, denn die brutalen Auswirkungen solcher Rituale können und werden auf den Zaubernden zurückfallen. Des Tieres Leid würde zum eigenen Leid werden.

Ungebundenheit und Improvisationsvermögen

Man weiß allerdings heutzutage noch nicht, wie ein Zauber genau wirkt. Ob über Gedankenübertragung oder eine besondere Form der Konzentration, darüber rätseln die Experten. Der Wirkungsweise der Magie sind sie sich jedoch alle sicher. Oft wird der Zustand mit Hypnose oder Trance verglichen, einer Art Selbsthypnose. Die Rituale sind sehr verschieden und richten sich auch nach dem Ausführenden. Ein Chaos-Magier handelt anders als jene Magier, die anderen magischen Schulen angehören. Er handelt wesentlich freier und ungebundener, ist jedoch auch auf ein hohes Maß an Improvisationsgabe und Kreativität angewiesen, um seine Rituale durchzuführen. Bei ihm ist alles erlaubt, er muss sich jedoch auch viel tiefer in sein magisches Ziel hineinversetzen.

Schwarze in Weiße Magie verwandeln

Menschen, die Schwarze Magie anwenden, nutzen diese als Mittel um ihr Streben nach Macht, Ruhm, Reichtum und Ehre zu verwirklichen oder voranzubringen. Ihr oberstes Ziel ist die Macht über das Universum und allumfassendes Wissen. Jedoch lässt sich dieses auch mithilfe der Weißen Magie erlangen. Zu diesem Zweck genügt es, die Zauber umzuformulieren und ihre Richtung zu ändern. Einem Feind den Tod oder Leid zu wünschen ist eine Methode, sich jedoch eine Freundschaft mit dieser Person zu erzaubern, schädigt wahrscheinlich weitaus weniger Personen und führt doch zum selben Ziel. Schwarze Magie ist einfach zu erkennen, ihr Zeichen ist ein auf den Kopf gestelltes Pentagramm.

© Oleksii Sagitov – Fotolia.com

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22. Okt.

Exkurs: Weihnachtliche Wahrsagerei in Russland

Zu Weihnachten gibt es in Russland einige Bräuche und Rituale.

Zu Weihnachten gibt es in Russland einige Bräuche und Rituale.

Ein Blick über den Tellerrand: In Russland feiert man zu Weihnachten nicht nur die Geburt von Jesus, sondern übt sich auch im Wahrsagen. Während der Swjatki Wochen, aber vor allem in der Nacht auf den 7. Januar, haben russische Mädchen unterschiedlichste Arten von Wahrsagerei benutzt, um einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Hier eine kurze Übersicht über die verbreitetsten Rituale und Methoden zur weihnachtlichen Wahrsagerei in Russland.

Bei der Wahrsagerei mit einem Spiegel, stellt man in einem völlig dunklen Zimmer eine brennende Kerze vor einen Spiegel. Stellt man sich vor den Spiegel und konzentriert sich komplett auf die Kerzenflamme, soll der zukünftige Ehemann im Spiegel erscheinen.

Wer seine Augen nicht so sehr anstrengen will, der kann es mit einem Handtuch versuchen. Bei der Zauberei mit dem Handtuch wird ein weißes Tuch in der Weihnachtsnacht nach draußen gehängt. Ist es am nächsten Tag nass oder feucht, wird man im kommenden Jahr heiraten.

Eine in Russland ebenfalls weit verbreitete Tradition war die Wahrsagerei mit einem Schuh. Dabei nimmt man seinen linken Schuh ab und wirft ihn über den Gartenzaun. Jetzt kommt es darauf an, wie der Schuh liegen bleibt: Zeigt die Spitze zurück in Richtung Haus, bleibt man noch mindestens für ein Jahr dort wohnen – und wahrscheinlich einsam. Zeigt die Schuhspitze nach außen, steht ein turbulentes Jahr bevor, in dem geheiratet und das elterliche Haus verlassen wird.

Wer es noch genauer wissen will, sollte das Wahrsagen mit einem Huhn versuchen. Dazu braucht es mehrere Teller mit Brot, Wasser, Kohle, Gold-, Silber- und Kupferstücken – und ein Huhn. Dann wird beobachtet, was sich das Huhn als Erstes schnappt. Erwischt es die Kohlen, wird man einen armen Mann heiraten. Entscheidet sich das Huhn für das Wasser, wird man es mit einem Trinker oder Genussmenschen zu tun haben. Brot, Silber und Gold symbolisieren Reichtum. Ganz anders die Kupfermünzen: Rennt das Huhn zu ihnen, wird man es mit einem faulen und untreuen Mann zu tun haben.

© Iva – Fotolia.com

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