Schlagwort: Wahrsagen

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22. Okt.

Exkurs: Weihnachtliche Wahrsagerei in Russland

Zu Weihnachten gibt es in Russland einige Bräuche und Rituale.

Zu Weihnachten gibt es in Russland einige Bräuche und Rituale.

Ein Blick über den Tellerrand: In Russland feiert man zu Weihnachten nicht nur die Geburt von Jesus, sondern übt sich auch im Wahrsagen. Während der Swjatki Wochen, aber vor allem in der Nacht auf den 7. Januar, haben russische Mädchen unterschiedlichste Arten von Wahrsagerei benutzt, um einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Hier eine kurze Übersicht über die verbreitetsten Rituale und Methoden zur weihnachtlichen Wahrsagerei in Russland.

Bei der Wahrsagerei mit einem Spiegel, stellt man in einem völlig dunklen Zimmer eine brennende Kerze vor einen Spiegel. Stellt man sich vor den Spiegel und konzentriert sich komplett auf die Kerzenflamme, soll der zukünftige Ehemann im Spiegel erscheinen.

Wer seine Augen nicht so sehr anstrengen will, der kann es mit einem Handtuch versuchen. Bei der Zauberei mit dem Handtuch wird ein weißes Tuch in der Weihnachtsnacht nach draußen gehängt. Ist es am nächsten Tag nass oder feucht, wird man im kommenden Jahr heiraten.

Eine in Russland ebenfalls weit verbreitete Tradition war die Wahrsagerei mit einem Schuh. Dabei nimmt man seinen linken Schuh ab und wirft ihn über den Gartenzaun. Jetzt kommt es darauf an, wie der Schuh liegen bleibt: Zeigt die Spitze zurück in Richtung Haus, bleibt man noch mindestens für ein Jahr dort wohnen – und wahrscheinlich einsam. Zeigt die Schuhspitze nach außen, steht ein turbulentes Jahr bevor, in dem geheiratet und das elterliche Haus verlassen wird.

Wer es noch genauer wissen will, sollte das Wahrsagen mit einem Huhn versuchen. Dazu braucht es mehrere Teller mit Brot, Wasser, Kohle, Gold-, Silber- und Kupferstücken – und ein Huhn. Dann wird beobachtet, was sich das Huhn als Erstes schnappt. Erwischt es die Kohlen, wird man einen armen Mann heiraten. Entscheidet sich das Huhn für das Wasser, wird man es mit einem Trinker oder Genussmenschen zu tun haben. Brot, Silber und Gold symbolisieren Reichtum. Ganz anders die Kupfermünzen: Rennt das Huhn zu ihnen, wird man es mit einem faulen und untreuen Mann zu tun haben.

© Iva – Fotolia.com

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10. Okt.

Hellsicht – eine besondere Gabe

Hellsehen

Hellsehen

Hellsichtigkeit ist etwas, das von vielen Menschen, die sich damit nicht auskennen, belächelt oder gar verspottet wird. Zu Unrecht! Es ist ein Phänomen, das es in nahezu jeder Kultur zu jeder Zeit gegeben hat. Oftmals wollen all jene, die sich schlicht nicht vorstellen können, dass es so etwas wie Übersinnliches oder Spirituelles gibt, aber nicht glauben, dass die Hellseherei tatsächlich funktionieren kann. Menschen, die hellsichtig sind, haben im Unterschied zu den vielen anderen Möglichkeiten des Blicks in die Zukunft ein wenig andere Methoden. Es sind aber stets visuelle Vorgänge, die symbolhafte Bilder aufrufen. Das Medium sieht diese Bilder vor seinem geistigen Auge und vermag im Anschluss, die Gegenwart oder Zukunft adäquat zu schildern und zu interpretieren.

Hellsichtigkeit ist immer dann am Werk, wenn man von sogenannten paranormalen Dingen gelenkt wird. Das Hellsehen ist damit ein Teil der Parapsychologie. Das Orakel von Delphi ist ganz gewiss eines der prominentesten Beispiele für hellseherische Prozesse. Dabei wurde die Pythia in einen Trancezustand versetzt, die sie in der Folge Aussagen über kommende Dinge machen ließ. Aus der eher neueren Geschichte ist vermutlich jedem Nostradamus bekannt, der dutzende Geschehnisse unserer Zeit voraussehen konnte. Das wissen wir natürlich erst heute, wo sich viele der Dinge, die er bereits hat sehen können, als tatsächlich wahr entpuppt haben. Wenn man die Gesellschaft wieder sensibilisieren könnte für das Thema Hellsichtigkeit, dann würden sich höchstwahrscheinlich auch wieder vermehrt Menschen trauen, zu ihrer besonderen Gabe zu stehen. Aber ganz gleich, wie sehr man auch verspottet werden mag: Wenn man tatsächlich geheimnisvolle Verbindungen spürt, so sollte man ihnen auch nachgehen und den Mut haben, zu seinen Auskünften zu stehen!

© panthermedia.net/Anna Yakimova

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01. Okt.

Hellsehen mit dem Pendel und der Kristallkugel

Ein bekanntes Hilfsmittel von Wahrsagerinnen und Wahrsagern: die Kugel

Ein bekanntes Hilfsmittel von Wahrsagerinnen und Wahrsagern: die Kugel

Gern behaupten Menschen, die mit der Wahrsagerei noch nie in Berührung gekommen sind, dass sie Unfug sei und nichts mit der Realität zu tun habe. Dabei sind sie in den allermeisten Fällen auch gar nicht dazu bereit, sich einmal mit den Fragen und Aufgaben, denen sich die Wahrsagerei widmet, auseinanderzusetzen.
Ein paar kurze Bemerkungen könnten aber sogar schon helfen, dem Wahrsagen mit ein wenig mehr Ernst zu begegnen, als sie das bisher getan haben.

Ganz häufig gibt es beim Hellsehen ein sogenanntes Übermittlungsmedium, die Mehrheit der Wahrsager arbeitet dabei mit einer Kristallkugel. Nun denken viele Skeptiker, dass das Hellsehen klischeemäßig in einem dunklen Zimmer mit flackernden Kerzen und wallenden Kleidern durchgeführt wird. Stattdessen aber findet es in einem Großteil der Fälle in einer ganz gewöhnlichen Umgebung statt, oft sogar über das Telefon, um auch Menschen, die kaum Ruhe und Muße haben, eine Wahrsagerin aufzusuchen, die Möglichkeit haben, eine Auskunft über ihre Lebenssituation zu bekommen. Ein entscheidender Vorteil ist natürlich auch, dass man rundum flexibel ist. Weder der Ort, an dem man sich während des Hellsehens befindet, noch die Zeit sind wichtig.
Es ist lediglich zu beachten, dass man genau angibt, welche Informationen man sich erhofft und unter Umständen dementsprechend einige Details aus seinem Leben preisgibt.

Im Anschluss an das Telefonat hat man meist zahlreiche Dinge darüber erfahren, was in nächster Zeit passieren wird und vor allem – das ist fast noch wichtiger – wie man mit diesen umzugehen hat. Unter Kennern ist das telefonische Hellsehen eine sehr beliebte Variante, weil sie ungemein sicher und zuverlässig und darüber hinaus gut in den Alltagsarbeit integrierbar ist.

© Gina Sanders – Fotolia.com

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